Kräftespiel der Elemente, Tag für Tag (Tage 2, 3, 4, 5)

Blick beim Gjatindur in die Feuerschlucht Eldgja und zum Ofaerufoss. 14.08.2018

Kräftespiel der Elemente ist der Name einer 11 Tage Tour, welche vielfältiger nicht sein könnte. Sie führt durch den Süden Islands, zwei Tage durchs Hochland, Nordisland wird erkundet und auch der Westen mit der Halbinsel Snaefellsnes wird nicht ausgelassen. Der Name passt perfekt zum Programm.

Aufgrund einiger Spezialreisen bin ich in diesem Jahr nur auf einem der vier Daten mit Kräftespiel unterwegs und freute mich schon sehr darauf. Heute sind wir in Reykjavik gestartet und ich versuche die kommenden Tage einige Punkte des Kräftespiels zu nennen und mit Bildern zu untermalen. Hoffentlich schaffe ich es, diesen Post täglich zu ergänzen.

Sonntag: Das Wetter ist nicht so toll, aber es verleiht der Landschaft wirkt Dramatik! Einige touristische Highlights sind an diesem Tag inklusive. Obwohl man dort nicht alleine ist, wirkt kein Ort überlaufen. Nach dem Geysir folgt ein Wasserfall-Trio (Gullfoss, Seljalandsfoss, Skogafoss) und schlussendlich bestaunen wir die schwarzen Strände von Vik von Dyrholaey und in Reynisfjara. Wasser und Erde waren heute die Hauptelemente, das Feuer (Vulkanismus) hat vieles geprägt.

Montag: Ein Tag durch die gigantisch grossen Gebiete im Südosten Islands! Auf den Myrdalssandur folgen viele Kilometer durch das Lavafeld Eldhraun, welches erst kürzlich vom Gletscherlauf entlang des Flusses Skafta mit viel Wasser und Schlamm geflutet wurde. Die Spuren sind nicht zu übersehen. Dieses Gebiet mit dem vielen Moos lohnt unbedingt genauer unter die Lupe genommen zu werden. In der Skaftastofa, dem Informationszentrum des Vatnajökull Nationalparks in Kirkjubaerklaustur beeindruckt der Film zum Ausbruch der Lakispalte 1783. Der Rest des Tages gehört der Gletscherwelt des Vatnajöll, des grössten Gletschers Europas. Das Wetter wird immer besser und wir finden traumhafte Verhältnisse bei der Gletscherlagune Jökulsarlon, am Diamond Beach und bei Svinafellsjökull. Feuer und Eis prägen diesen Tag!

Dienstag/Mittwoch: Zwei Hochlandtage, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Zweimal sind wir morgens mit schlechten Wetteraussichten gestartet, an beiden Tagen wurden wir positiv überrascht. Am Dienstag führte dich Strecke von Kirkjubaerklaustur durchs Fjallabak nach Landmannalauger und schliesslich Hrauneyjar. Der Tag besticht zuerst durch schwarzes Gestein oder schwarzen Sand mit leuchtend grünem Moos. Später landet man bei Landmannalaugar im farbigen Rhyolithgestein. Ein Tag der farbiger nicht sein könnte.

Die Sprengisandur-Hochlandroute dagegen ist mehrheitlich grau, aber man fühlt sich auf dem Dach von Island über viele Kilometer und mehrere Stunden, bevor man die Gesteinsstrukturen des eher wenig besuchten Wasserfall Aldeyjarfoss bestaunt und schliesslich an der Ringstrasse mit dem berühmten Godafoss die Zivilisation wieder erreicht. Während zwei Tagen erlebten wir das Element Erde in allen erdenklichen Variationen!

 

2 Kommentare

  1. genao so ist es. eine supertolle reise! freue mich auf die nächsten tage!

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