Traumhafter Wintertag am Myvatn

Blick über den winterlichen Myvatn. 09.03.2016

Blick über den winterlichen Myvatn. 09.03.2016

Bereits am Vorabend waren von der Terrasse von Hotel Gigur in Skutusstadir Nordlichter zu sehen. Diese waren aber eher schwach. Um 1 Uhr klopfte die Nachtwache des Hotels an die Zimmertüre und verkündete stärkere Polarlichter. Dies war ein Grund sich wieder anzuziehen und die Belohnung folgte mit einem tollen Schauspiel am Himmel. Der Morgen zeigte sich zuerst etwas bewölkt und die ganze Winterlandschaft am Myvatn war in weiss gehüllt. Aber bald setzte sich die Sonne durch und je länger der Tag, desto märchenhafter wurde das Gebiet um den See. Aus den Spalten der Badehöhlen Grjotagja stieg ein mystischer Dampf empor. Ein erster Blick auf das Naturbad liess Freude auf den abendlichen Besuch aufkommen. Die Schneeschuhwanderung im tief verschneiten Dimmuborgir war fantastisch, da man sich nicht an die üblichen markierten Wege halten musste. Viele Trolle, Tiere, Gesichter und waren im Sonnenlicht zu erkennen. Im östlichen Bereich war der Myvatn nicht ganz zugefroren und einige Enten liessen sich selbst im Winter entdecken. Die im Sommer grünen Pseudokrater lagen mehrheitlich auf Eis und im zeigten sich im Wintermantel. Die ganze Schönheit liess den grossen Zirkus um die Filmaufnahmen für „Fast & Furious“ rund ums Hotel vergessen und die absolute Krönung dieses Tages bot das entspannende Bad im Jardbödin, wo die Lichter ausgeschaltet wurden um die Polarlichter besser sehen können – purer Luxus aus dem warmen Wasser.

Dieser Tag fand in der Wochenmitte der Reise Nordlichter und heisse Quellen statt. Mehrmals wurden am Abend Nordlichter gesichtet. Die Mitreisenden lernten während der Woche aber auch Sturmwinde, Schnee und Regen kennen, alles in schneller Abwechslung, wie es für Island so typisch ist.

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