18. Juli 2015

Der rote Strand Raudasandur

Plötzlich wird auf der Strasse 614 der Blick auf den Raudasandur frei. 19.05.2012

Plötzlich wird auf der Strasse 614 der Blick auf den Raudasandur frei. 19.05.2012

Zugegeben, die Strasse ist ausgesetzt und Leitplanken existieren höchstens in der Vorstellung. Trotzdem, das Wagnis wird belohnt! Die Strasse 614 (siehe Googlemaps) windet sich in steilen Serpentinen den Hang hinunter, wenn plötzlich die Sicht auf eine rötlich schimmernde, von Meeresprielen durchzogene Ebene freigegeben wird. Ein grossartiger Augenblick und einen Stopp wert. Voraussetzung für diesen unvergesslichen Moment ist der richtige Zeitpunkt. Es gilt die Gezeiten zu beachten. Bei Flut und Wasserhöchststand ist die gesamte Strandfläche von Wasser bedeckt. Hereinströmendes und hinausfliessendes Wasser hingegen formen Gemälde in den Raudasandur. Unten angekommen, parkiere man das Fahrzeug bei der alten Saurbaer Holzkirche. Natürlich reizt es, den riesigen Strand zu Fuss zu erleben. Weiterlesen →

10. Juli 2015

Stopp den Steinmännchen

Steinmännchen bauen verboten. Schild in Hveravellir. Eggert 07.07.15

Steinmännchen bauen verboten. Schild in Hveravellir. Eggert 07.07.15

Beim ersten Betrachten des Schildes stutzt man und überlegt sich, was wohl damit gemeint ist. Schaut man sich aber um, kommt man der Lösung schnell auf die Spur. Die Touristen betrachten die vielen Steine als Spielmaterial und schichten diese kunstvoll aufeinander. Teilweise entstehen fantastische Kunstwerke. Aber nach und nach verwandelt sich Islands Natur in eine Welt aus Steinmännchen. Was mit einer kunstvollen Figur beginnt, wird schnell kopiert und mittlerweile sind grössere Flächen ganz von Steinfiguren geziert, wie beim Aussichtspunkt über den See von Thingvellir oder bei Laufaskalar an der Ringstrasse östlich von Vik. Gibt es an diesen Orten keine losen Steine mehr, bedient man sich alter Kreationen und baut diese um. In einem Newsartikel von Morgunbladid wurde bereits darum gebeten mit dem Umbau der Natur aufzuhören.   Weiterlesen →

3. Juli 2015

Island – was tun wenn…

Marianne und Eggert kochen Eier in Hveravellir. Bild Fritz Ischer, 26.06.2015

Was ist zu tun, wenn im Supermarkt keine gekochten Eier fürs Picknick erhältlich sind?

Man kaufe rohe Eier und koche diese in einer heissen Quelle! Hilfreich dazu sind ein handelsübliches Wäschenetz oder ähnlich und etwas Schnur. Scheint das Wasser der heissen Quelle zu kochen (bitte nicht mit den Fingern testen), dauert es ungefähr 6-10 Minuten, bis die Eier hart gekocht sind. Ä Guetä oder „verdi ter ad godu“ Weiterlesen →

27. Juni 2015

Sommer in Island – Hochland nach und nach offen

Brüllender Hügel oder Öskurhver in Hveravellir. 26.06.2015

Brüllender Hügel oder Öskurhver in Hveravellir. 26.06.2015

Endlich ist der lang ersehnte Sommer in Island eingetroffen. Die Isländer sind in den Sommerkleidern unterwegs und viele für das kommende Wochenende bereits mit dem Zeltklappanhänger unterwegs.

Nach und nach werden die Hochlandrouten geöffnet. Hveravellir war heute von der Nordseite erreichbar, Askja ist offen und Landmannalauger via Piste von Hrauneyjar. Dank dem guten Wetterbericht mit höheren Temperaturen werden weitere Strecken in Kürze folgen. Bei den südlicheren, höher gelegenen Gebiete wie Eldgja dürfte es noch eine Weile dauern. Auf der Webseite von Vegagerdin findet man die notwendigen, aktuellen Informationen.

27. Juni 2015

Whale Watching vom Hotelbett

Der Buckelwal in Reydarfjördur vom Hotelbett aus beobachtet. 23.06.2015

Der Buckelwal in Reydarfjördur vom Hotelbett aus beobachtet. 23.06.2015

Auf den Walbeobachtungstouren sind Buckelwale sehr beliebt und können im Sommer häufig beobachtet werden. Sie scheinen nicht scheu zu sein und spielen mit den Booten zur Freude der Beobachter. Husavik ist einer der besten Orte für Whale Watching und eine Big Whale Safari mit dem Schnellboot empfiehlt sich sehr für Leute, welche die grossen Meeressäuger gerne sehen möchten.

Nicht schlecht staunte ein Teil der Gruppe Kräftespiel der Elemente (Spezial Schweiz) einen Wal im Fjordinnern bei Reydarfjördur in Ostisland zu sehen. Als der Wal die Schwanzflosse hob um abzutauchen, bestand kein Zweifel mehr, dass es sich um einen Buckelwal handelte. Weiterlesen →