Die Meldungen über sowohl tragisch als auch glimpflich verlaufende Unfälle in Islands Natur häufen sich. Sehr viele liessen sich vermeiden, ohne dass rund um die Insel an heiklen Stellen Absperrgitter montiert werden. Unfälle ereignen sich an Stränden und Küsten, bei Gletschern, im Hochland, in den Bergen, bei heissen Quellen, bei Sehenswürdigkeiten, auf Strassen und Pisten, bei schwierigen Wetterbedingungen… eigentlich überall auf der Insel und eine grosse Zahl ist selbstverschuldet. Die Natur ist gewaltig und die meisten Touristen wollen diese auch erleben. Die Erde kocht und dampft an vielen Stellen, Gletscherzungen reichen bis auf Meereshöhe und unzählige Wasserfälle stürzen rund um die Insel in die Tiefe. Vieles kann ungehindert erreicht werden, oft sind wenige oder keine Abschrankungen zu finden. Die Isländer sind überrascht, was sich Touristen einfallen lasse, um sich selbst oder andere zu gefähren. Viele sind (zu) übermütig in der Natur unterwegs und müssen dies teilweise teuer bezahlen, im schlimmsten Fall mit dem eigenen Leben. Mit etwas Vernunft wird eine Reise statt zu einer Tragödie zu einem unvergesslichen Erlebnis. Island beginnt zu reagieren, Absperrungen und Warnschilder wurden hier und dort errichtet, von vielen Besuchern werden diese aber missachtet oder ignoriert. Für spektakuläre Selfie-Aufnahmen wird sehr viel riskiert, kaum einer dürfte sich deiner Gefahr bewusst sein. Es ist unmöglich alle Risiken abschliessend aufzuzählen, aber einige, welche häufiger von sich Reden machen, seien in der Folge erwähnt. Weiterlesen →
7. Februar 2017





