6. Januar 2019

Threttandinn, der Dreizehnte

Der 13. Jolasveinar, der Kerzenschnorrer ist mit zwei Schafen in die Schweiz umgezogen. Der Rest der Familie wird durchs aktuell gestartete Jahr folgen. 06.01.2019

Threttandinn ist der 13. Tag nach Heiligabend, der 6. Januar. Es ist der Tag, an dem sich der 13. Weihnachtskobold, der Kerzenschnorrer (Kertasnikir) zurückzieht, wie alle seine 12 Brüder dies in den vorherigen Tagen taten. Weiterlesen →

5. Januar 2019

Am, im und auf dem Vatnajökull, dem grössten Gletscher Europas

Im tiefblauen Eis der Eishöhle des Vatnajökull Gletschers. 04.11.2018

Wenn die Amphibienboote auf der berühmten Gletscherlagune Jökulsarlon ihre Rundfahrten für den Winter einstellen, hoffen verschiedene Anbieter, dass sich die Eishöhlen im Vatnajökull, dem grössten Gletscher Europas und viergrössten der Welt, von Schmelzwasser entleeren und zugänglich werden. Tiefe Temperaturen im Herbst haben dies 2018 begünstigt. Während 2017 die Höhlen teilweise noch im Januar mit Wasser gefüllt waren, konnte man diese nun schon ab Ende Oktober geführt besuchen. Es ist ein eindrückliches, grossartiges Erlebnis, sich im tiefblauen Eis des grössten Gletschers Europas vorzufinden. Weiterlesen →

2. Januar 2019

Unvergesslicher Silvester in Vik

Der Leuchtturm von Kap Dyrholaey nach Sonnenuntergang. 31.12.2018

Island ist immer wieder gut für Überraschungen, so auch an Silvester. Zur Zeit der letzten Jahreswechsel war ich als Reiseleiterin in Reykjavik tätig, dieses Jahr war ich an der Südküste in Island unterwegs. Wegen eines Sturms mit zeitweise geschlossener Strasse wurde die Unterkunft für die Silvesternacht vom Südosten nach Vik zu Hotel Dyrholaey gewechselt. Wer oft in Island unterwegs ist, weiss, dass man flexibel sein muss. Doch das dieser Silvester unvergesslich sein würde, ahnte niemand vorher… Weiterlesen →

30. Dezember 2018

Viel Beleuchtung für kurze Tage

Wunderschöne Weihnachtsbeleuchtung in Keflavik zur Zeit der kürzesten Tage. 30.12.2018

Im Dezember und Januar sind die Tage in Island kurz. Um zehn Uhr morgens bricht der Tag an und je nach Wetter wird es dann für ungefähr fünf Stunden hell oder es bleibt düster, wenn die Wolken wie heute tief hängen. Scheint die Sonne, ist nur mit dem Blick auf die Uhrzeit festzustellen, ob es Sonnenaufgang oder -untergang ist, denn hoch am Himmel steht die Sonne gar nie in dieser Zeit. Bei gutem Wetter wird die ganze Landschaft in ein magisch bläuliches Licht getaucht, an einem schlechteren Tag macht man am besten einen Spaziergang durch die Siedlungen. Hier fehlt es definitiv nicht an Licht, überall blinken und leuchten Weihnachtsdekorationen, zum ersten Mal entdeckte ich sich bewegende Muster, welche auf Hauswände gebeamt werden. Weiterlesen →