
Der alte, renovierte Leuchtturm von Akranes, ein beliebtes Fotomodell. 11.03.2017
Es war einmal…, so könnte die Geschichte beginnen, ganz wie es bei Märchen üblich ist. Also, es war einmal ein Leuchtturm, welcher an der äussersten Spitze des auf einer kleinen Halbinsel gelegenen Ortes Akranes stand. Sein Name ist Akranesviti. Viti ist isländisch und bedeutet Leuchtturm, „nes“ ist eine Halbinsel und „akra“ weisst auf Ackerbau hin. Der Leuchtturm in Akranes wurde 1918 aus Beton gebaut, er war damals einer der ersten dieser Art. Zu dieser Zeit gehörte Island noch zu Dänemark und so ist es nicht weiter verwunderlich dass sein Erbauer ein Däne war. Der Architekt hiess Thorwald Krabbe. Wie bei jedem Leuchtturm ging es darum, Schiffen anzuzeigen, wo die Küste ist. Akranesviti war nicht sehr gross mit seinen zehn Metern Höhe. Dies war wahrscheinlich der Grund, dass in den Jahren 1943/44 wenige Meter landeinwärts ein neuer Leuchtturm gebaut wurde mit einer Höhe von 22,7 Metern. Somit konnte das Leuchtfeuer auch aus grösserer Distanz gesehen werden, was für die grösser und schneller werdenden Schiffe ganz wichtig war. Der von Axel Sveinsson erbaute zweite Akranesviti wurde 1947 in Betrieb genommen und wurde bis 1956 mit Gas zum Leuchten gebracht. Danach übernahm Strom diese Aufgabe.
Weiterlesen →