
Gryla und Leppaludi in Akureyris Hauptstrasse. 19.08.2016
Ab dem 12. Dezember lässt Trollmutter Gryla ihre dreizehn Söhne raus aus der Höhle in den Bergen, wo sie das ganze Jahr über verbleiben müssen. Sie dürfen aber nicht alle zusammen losziehen, sondern jeden Tag darf nur einer den beschwerlichen und weiten Weg vom Hochland zu den Menschen auf sich nehmen, die Reihenfolge ist dabei klar festgelegt. Jeder hat seine eigenen Manieren, währen die einen die Leute erschrecken, stehlen sich andere etwas zu Essen, wie zum Beispiel der Fleischkraller Ketkrokur. Am 24. Dezember sind sie dann alle draussen, ab dem 25. aber kehrt einer nach dem anderen wieder zurück und am 6. Januar sind alle Söhne wieder bei ihrer Mutter. Dort haben es die Brüder nicht einfach, denn ihre Mutter, die Riesin oder Trollfrau Gryla wird als Rabenmutter beschrieben, welche fast immer schlecht gelaunt ist und an ihren Jungen herumnörgelt. Die Höhle soll dreckig, stickig und unaufgeräumt sein, ausserdem kocht Gryla schlecht. Gryla hat gemäss den Beschreibungen ein schreckliches Aussehen und es wird behauptet, sie habe Hufe statt Füsse, drei Köpfe, fünfzehn Schwänze und auch Hörner. Aber nicht nur ihr Aussehen flösst Angst ein. Gryla wird nachgesagt, dass sie ständig auf der Suche nach unartigen Kindern ist, welche sie in einer Suppe kocht, wenn sie welche gefangen hat. Kein Wunder, wenn sich Kinder vor ihr fürchten. Weiterlesen →